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Der Friedhof als Selbstbedienungsladen

02.07.2008, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In vielen Kommunen gibt es Probleme mit Grabräubern – Nürtinger Waldfriedhof stark betroffen

Ein paar Blumen auf dem Grab sind für viele Menschen eine Art zu zeigen, wie sehr sie an einen lieben Verstorbenen denken. Umso mehr tut es weh, wenn die blühenden Grüße auf einmal fehlen. Zurzeit häufen sich auf dem Waldfriedhof die Beschwerden über Blumendiebstähle. Aber auch in anderen Gemeinden gibt es Probleme mit Leuten, die Gräber offenbar als floristische Selbstbedienungsläden ansehen.

Alleine in den vergangenen 14 Tagen gingen auf dem Waldfriedhof drei entsprechende Beschwerden ein. Gerhard Moritz, Leiter des Bauverwaltungsamts, bestätigt eine Zunahme der Delikte: „Es kommt immer wieder zu kleineren Diebstählen. In den letzten Jahren war es diesbezüglich relativ ruhig. Aber in diesem Jahr verzeichnen wir eine auffällige Zunahme, die professionelle Züge trägt.“

Wilfried Wallisch vom Waldfriedhof ergänzt: „Es kam sogar vor, dass ein am Morgen frisch bepflanztes Grab am Nachmittag abgeräumt war.“ Es kommen aber nicht nur Blumen weg, auch Gießkannen verschwinden immer wieder.


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