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„Der Boden soll auf dem Feld bleiben“

24.07.2012, Von Iris Koch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erste Ergebnisse beim Forschungsprojekt zur Verminderung der Bodenerosion wurden gestern vorgestellt

„Der Boden soll auf dem Feld bleiben“, fasst der Erste Landesbeamte Matthias Berg das Ziel eines Forschungsprojektes zusammen, das seit Mai 2010 an der Universität Hohenheim läuft. Der zunehmenden Bodenerosion soll damit Einhalt geboten werden – unter anderem durch veränderte Anbaumethoden bei Feldgemüse. Erste Ergebnisse wurden im Rahmen einer Feldbesichtigung auf dem Zollberg vorgestellt.

Immer häufiger kommt es im Zuge des Klimawandels auch im Kreis Esslingen zu sogenannten Starkniederschlägen: Bis zu 50 Liter Wasser prasseln dann pro Quadratmeter in weniger als einer Stunde herunter – und oft wird wertvoller Ackerboden weggeschwemmt. Verschlammte Straßen und vollgelaufene Keller sind die Folge. Besonders groß ist die Erosionsgefahr beim Anbau von Feldgemüse mit intensiver Bodenbearbeitung und weitem Reihenabstand.

Abhilfe schaffen soll das Projekt zur „Entwicklung erosionsmindernder An-bauverfahren im Feldgemüsebau“, bei dem die Universität Hohenheim mit der Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg kooperiert. Finanziert wird das Vorhaben vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.


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