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Den Nulleinleitern auf der Spur

19.09.2013, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat will Angaben zur Niederschlagswassergebühr prüfen

NECKARTENZLINGEN. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, sagt der Volksmund. Auch die Gemeindeverwaltung will nun aktiv werden und nachprüfen, ob bei den Angaben der Grundstückseigentümer bei der Berechnung der Niederschlagswassergebühr alles korrekt gelaufen ist. Erfahrungsgemäß, so Steueramtsleiterin Yvonne Beiße, werde ein Anteil von 18 Prozent der gesamten versiegelten Fläche falsch angegeben. Dies würde bei der Gemeinde Neckartenzlingen eine Fläche von rund 8000 Quadratmeter ergeben, die nicht als gebührenpflichtig angesehen wird. Es stehe zu vermuten, dass an manchen Stellen falsche Angaben gemacht worden seien, sagte auch Kämmerer Michael Castro. Da müsse man nachhaken.

Die mit der Aufarbeitung der Daten betraute WTE Betriebsgesellschaft hat unter anderem festgestellt, dass für an Straßen grenzende Versiegelungsflächen wie Zufahrten und Stellplätze häufig Nichteinleitung angegeben wurde, obwohl das Niederschlagswasser auf die Straße läuft und damit eine indirekte Einleitung stattfindet. In Neckartenzlingen gibt es 74 Grundstücke mit der Angabe „ohne Einleitung“, sogenannte Nulleinleiter.

Überprüfung vor Ort wird als notwendig angesehen


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