Anzeige

Region

Dem Teufelskreis ein Ende bereiten

02.01.2006, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Licht der Hoffnung“ kämpft um menschenwürdigen Kreißsaal in Sewastopol

37 Jahre alt ist das Geburtshaus Nummer 1 von Sewastopol auf der Krim – jener Stadt, die dereinst von der aus Nürtingens Partnerstadt Zerbst stammenden russischen Zarin Katharina der Großen gegründet wurde. 37 Jahre alt ist auch alles im Kreißsaal der Klinik, in dem auch aidskranke Frauen ihr Kind zur Welt bringen. Mindestens. Unsere Aktion „Licht der Hoffnung“ möchte dies ändern.

Mit bewundernswertem Einsatz kämpfen dort Chefärztin Dr. Tatjana Schitik und ihre auf Aids spezialisierte Kollegin Dr. Alvida Gatina an vorderster Front. Sie brauchen sich wahrlich nicht zu schämen für ihr Engagement. Und dennoch haben sie es nicht allzu gerne, wenn man die Zustände in ihrer Klinik mit dem Foto dokumentieren möchte.

Man kann’s verstehen. Schließlich wurde mit derartigen Aufnahmen schon genug Schindluder betrieben – namentlich, um vom hohen Ross herunter die Ukraine in den Dreck oder in die Lächerlichkeit zu ziehen.

Der Blick in den Kreißsaal hier muss also genügen, um deutlich zu machen, unter welchen Umständen das Team um Tatjana Schitik und Alvida Gatina sich um das Leben der großen und kleinen Menschen dort sorgt.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 28% des Artikels.

Es fehlen 72%



Anzeige

Region