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Das Wasser wird weicher, aber teurer

10.11.2011, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Neckartenzlinger Wasserpreis wird um fast 50 Prozent angehoben – Ab 2013 läuft enthärtetes Wasser durch die Leitungen

Eine umfangreiche Tagesordnung hatte der Gemeinderat am Dienstagabend abzuarbeiten. Thematischer Schwerpunkt war die Wasserversorgung der Gemeinde: Das Gremium stellte die letzten Weichen für die Vollversorgung mit enthärtetem Wasser. Die Kosten sollen mit einem deutlich höheren Wasserpreis aufgefangen werden.

NECKARTENZLINGEN. Die Tage des harten Wassers, das Elektrogeräte schneller verkalken lässt, sind gezählt. Statt wie bisher 20 Grad deutsche Härte (°dH) hat das ab 2013 von der Filderwasserversorgung (Fiwa) gelieferte Wasser nur noch 10 Grad und ist damit fast so weich wie Bodenseewasser (Härtegrad 9). Möglich wird das durch die komplette Umstellung der Wasserversorgung.

Derzeit wird Neckartenzlingen noch mit einer Mischung aus 60 Prozent eigenem, im Heiligen Bronn geförderten Wasser und 40 Prozent von der Fiwa zugeliefertem Wasser versorgt. Ab 2013 wird die gesamte Wasserversorgung der Gemeinde von der Fiwa übernommen. Die Wasserfassung im Heiligen Bronn hat dann ausgedient und wird nur noch als Notbrunnen für den Katastrophenfall vorgehalten. Enthärtet wird das Fiwa-Wasser durch eine kostenintensive Nanofiltrationsanlage, was sich negativ auf den Wasserpreis auswirkt.


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