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Das Leben im Irak

06.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kürzlich stellte Ibrahim Taher (Foto) im voll besetzten ABC-Café Grötzingen im Rahmen des Kooperationsprojekts der Volkshochschule Nürtingen Außenstelle Aichtal mit dem Projekt Willkommen in Aichtal seine irakische Heimat vor. In der für ihn schwierigen Fremdsprache Deutsch, machte er sich ans Werk, den Besuchern das Wesentliche über den Irak aus seiner Sicht zu vermitteln. Mit einem Ausflug in die über 4000-jährige Geschichte des Landes zwischen Euphrat und Tigris unterstrich Taher stolz mit verblüffenden Einzelheiten der babylonischen Epoche die Bedeutung seiner Heimat als Wiege der Hochkultur. Im Gegensatz hierzu zieht Taher als Buchhalter sehr eindrucksvoll, ernüchternd und erschütternd Bilanz der kriegerischen Auseinandersetzungen der Neuzeit im Irak: seit 1980 listet er circa 1,6 Millionen Tote und fast drei Millionen Verletzte auf. Und eine Besserung der Lebensverhältnisse ist immer noch nicht in Sicht. Die Sicherheitsverhältnisse seien fragil, die Sicherheitsbehörden, Militär und Polizei agierten korrupt, willkürlich und ohne Rechtsgrundlage. Taher versucht, seine Zukunft in Deutschland zu gestalten, hat die sprachlichen Qualifikationen abgeschlossen und strebt die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann an. rm

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Viele Einsätze durch Sturmtief

Das Sturmtief Fabienne ist am Sonntag auch über Nürtingen und den Landkreis Esslingen hinweggezogen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen, zu dem auch der Landkreis Esslingen gehört, mussten Feuerwehr und Polizei zu mehr als 100 Einsätzen ausrücken. Die starken Windböen warfen Bauzäune und…

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