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Das Klärgas wird weiterhin abgefackelt

24.07.2008, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aus der Sitzung des Gemeinderats: Bald soll bei starkem Regen kein Wasser mehr in die Keller der Steinachstraße fließen

NECKARTENZLINGEN. Im vergangenen Jahr hat die Neckartenzlinger Kläranlage 28 000 Kubikmeter Gas abgefackelt – in Zeiten immer teurer werdender Energie auf den ersten Blick der pure Unsinn. Dass dieser vermeintliche Unsinn eine zweite Seite hat, rechnete in der Gemeinderatssitzung vom Dienstag Ingenieur Reinhard Waimer vor, der sich um die technischen Belange der Kläranlage kümmert. Die Frage bei der Beratung war, ob nicht ein Klärgas-Blockheizkraftwerk angeschafft werden soll, um das bisher abgefackelte Gas einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, mit dem Gas also Strom zu erzeugen.

Die Rechnung, die der Ingenieur aufmachte, könnte einfacher nicht sein. Die Gesamtkosten für ein Klärgasblockheizkraftwerk belaufen sich auf 86 000 Euro, die Einsparungen auf 21 000 Euro im Jahr. Damit stellte sich die Frage, ob es möglich sei, die Gasproduktion zu erhöhen, um zu einer günstigeren Rechnung zu gelangen.


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