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Das Funkloch als Urlaub

10.11.2011, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mobilfunkkritiker luden zu einem Vortrag über den neuen Standard LTE ein – Nutzer sollen Strahlen reduzieren

NÜRTINGEN-NECKARHAUSEN. „LTE, der neue Mobilfunkstandard – totale Überwachung wird nun möglich“, war das provokante Thema eines Vortrags von Diplom-Ingenieur Dietrich Ruoff, der auf Einladung von Bürgerinfo Mobilfunk Neckarhausen und Infomobilfunk Neckartenzlingen im evangelischen Gemeindehaus Neckarhausen zu Gast war. Der Baubiologe sprach über Chancen und Risiken von LTE. LTE steht für Long Term Evolution und wird auch als 4G bezeichnet. Es ist ein neuer Mobilfunkstandard und der künftige Nachfolger des derzeit eingesetzten UMTS-Systems.

Das neue Funksystem ermögliche zwar eine verbesserte Datenübertragung, aber die Datenraten betragen selbst beim neuen Standard LTE + mit 1000 Megabit pro Sekunde nur ein Fünftel von der Leistung eines Kupferkabels. Die Datenrate eines Glasfaserkabels liege sogar bei 400 000 Megabit pro Sekunde und könne bis auf 50 Millionen Megabit pro Sekunde ausgebaut werden. Insofern liege die Zukunft der Datenübertragung im Kupfer- und Glaskabelbereich und nicht bei LTE, so der Experte.


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