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Das Baufenster

31.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Gabriele Fitzner, Wendlingen. Zum Artikel „Verschiebebahnhof für ein Baufenster“ vom 25. Juli. Zur sachlichen Darstellung der Entscheidungsänderung möchte ich Folgendes beitragen: Ursprünglich hatte der Gemeinderat (im ATU) beschlossen, nur zur Straße hin ein Baufenster von zwei Meter zuzulassen, um den Grundsatzbeschluss von grünen Innenbezirken nicht zu gefährden. Zwischen dieser Sitzung und der neuen Gemeinderatssitzung haben nun drei der vier Anwohner schriftlich beantragt, dass sie aus Lärmschutzgründen nicht nach vorne zur Straße zu, sondern nach hinten zum Garten zu eine Möglichkeit des Anbaus haben wollen. Da die Gesamtausdehnung des Baufensters im vorgeschriebenen Rahmen von 15 Meter bleibt und ein weiterer Ausbau mit Einschränkung des Innenbezirks nicht möglich ist (siehe Grundsatzentscheidung: kleinere Anbauten dürfen nur zur Straße hin geschehen), wäre es am Bürger vorbei, diese Flexibilität innerhalb der gesetzlichen Grenzen nicht zuzulassen (bloß weil dies auch im Sinne des Ex-Gemeinderates Gfrör ist, soll er nicht schlechter gestellt sein als andere!).

Ob die Nachbarn von sich aus gehandelt hätten oder nicht, weiß ich nicht. Als Lobbyarbeit würde ich es aber nicht bezeichnen, sondern als Handeln im Interesse der betroffenen Bürger. Solange nicht Gemeinschaftsinteresse beeinträchtigt wird, ist das Gesetz für die Bürger da und nicht der Bürger fürs Gesetz.


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