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Dagegen ist kein Kraut gewachsen

11.08.2018, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ratlosigkeit bei der Bekämpfung der invasiven Pflanze Ludwigia uruguayensis an den Unterensinger Baggerseen

Bei einer Exkursion im Jahr 2011 entdeckte der Naturschutzexperte Karl-Heinz Frey an den Unterensinger Baggerseen eine kleine, gelbe Blume, die bei den Naturschutzbehörden für Alarmstimmung sorgte. Denn das unscheinbare Kraut bringt das ganze Naturschutzgebiet und alle anderen Gewässer in der Umgebung in ernste Gefahr. Ist es gelungen, die Pflanze einzudämmen?

Trotz Folie: Das Flutende Heusenkraut gedeiht am Unterensinger Baggersee. bg

UNTERENSINGEN. Als Flora-Fauna-Habitat ist das Naturschutzgebiet „Am Rank/Grienwiesen“ ein ganz besonders wertvolles Stückchen Erde. Nun droht es durch eine Pflanze aus Südamerika aus dem Gleichgewicht zu geraten. Das Flutende Heusenkraut (Ludwigia uruguayensis) wächst sowohl auf dem Wasser als auch an Land. Es bildet große, dichte Teppiche, die zu ökologischen Problemen führen. Der dichte Wurzelfilz hemmt den Wasserfluss, was zur Verschlammung führt, außerdem erwärmt sich das Wasser, das dadurch Sauerstoff verliert, auch der pH-Wert steigt. Das ganze Gewässer ist in Gefahr.

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