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Botnetze - stille Gäste auf der Festplatte

14.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Immer wieder ist die Rede von Kriminellen, die Computer anderer Leute „kapern“ oder „unter ihre Kontrolle bringen“. Aber was heißt das eigentlich? Diese Leute nehmen die Computer nicht mit. Sie nutzen sie nur. Oft merken die PC-Besitzer das nicht einmal.

Zuerst versenden die Kriminellen E-Mails mit schädlichen Anhängen ungefragt an tausende E-Mail-Adressen. Wer die Anhänge anklickt, handelt sich außer Viren, Trojanern oder Würmern manchmal auch kleine, unscheinbare Programme ein.

Die nennt man Bots. Das kommt von Roboter. Ursprünglich sind das Programme, die Menschen langweilige Aufgaben abnehmen. Doch auch Kriminelle nutzen sie. Ihre Programme suchen zum Beispiel nach E- Mail-Adressen auf Webseiten. Die liefern sie ihrem Besitzer – und der schickt dann unerwünschte Werbung an all diese Adressen.

Richtig gefährlich werden Bots, wenn sie sich zusammenschließen. Das ist ähnlich wie mit Wespen: Eine ist lästig, ein Wespenschwarm aber kann eine Gartenparty sprengen. Ein Schwarm von Bot-Programmen heißt Botnetz. Es besteht aus vielen kleinen Bots, die auf vielen verschiedenen Computern sitzen.


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