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Bloß nicht auffallen

21.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lärmschutzwand und Kreisverkehre in Grafenberg sollen so schlicht wie möglich gehalten werden

GRAFENBERG (der). Neben vielen Fakten und Zahlen für Kalkulationen von Gebühren gab es am Dienstag auch gestalterische Themen in der Gemeinderatssitzung. Vor allem waren das die Lärmschutzwand und die Kreisverkehre im Zuge Bauarbeiten auf der B 313.

Dazu war der für die Ortsumfahrung zuständige Projektleiter vom Regierungspräsidium Tübingen, Oberbaurat Mathias Kröger, in die Sitzung gekommen und zeigte Beispiele, wie die Lärmschutzwand aussehen könnte. Das Gremium entschied sich einstimmig für eine beidseitig absorbierende, zweifarbig in Grautönen gehaltene Variante, ähnlich der in Metzingen auf der B 28 Richtung Dettingen. „Bei Verkehrssicherheit ist Auffälligkeit immer falsch“, hatte Kröger von einer farbigen Gestaltung an der Bundesstraße abgeraten. Außerdem werde die Wand auf einem grauen Betonsockel errichtet. Die Lärmschutzwand hatten damals Anwohner gefordert. Sie wurde als Freiwilligkeitsleistung der Gemeinde im Planfeststellungsbeschluss verankert und wird in der derzeitigen Bauphase erstellt.


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