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Bildung bringt Beschäftigung

04.02.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsagentur hatte zu Vortrag über Zukunft der Arbeit geladen

(ez) Wie sich die Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren entwickelt, damit beschäftigen sich die Politiker in Berlin. Einen Blick in die fernere Zukunft wagte Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei einem Vortrag, zu dem die Agentur für Arbeit Vertreter aus Politik und Wirtschaft nach Göppingen eingeladen hatte.

„Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“, zitierte Walwei zu Beginn seines Referats Karl Valentin. Der stellvertretende Leiter des Nürnberger Instituts wagte es dennoch. Der Arbeitsmarkt der Zukunft werde von zwei Tendenzen bestimmt: der sinkenden Zahl von erwerbsfähigen Personen durch den demographischen Wandel und geänderten Anforderungen an die Arbeitskräfte. Verkürzt ausgedrückt: Im Jahr 2020 wird es zwar genügend Jobs geben, aber nur für Leute mit guter Ausbildung. „Es wird einen Mangel an Hochqualifizierten geben und ein Überangebot bei denjenigen, die diese Anforderungen nicht erfüllen können“, prophezeit Walwei und fordert eine „Bildungsexpansion“.

Schon jetzt müssten dafür die Weichen gestellt werden, „denn Bildungserfolge bekommen wir nicht von heute auf morgen“. Stärker als bisher müsse man in Zukunft das Know-how von älteren Arbeitnehmern nutzen. Zudem sei Zuwanderung nötig: „Deutschland muss attraktiv sein für die klügsten Köpfe der Welt“, so der Experte.


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