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„Bienen sind wetterabhängig“

21.09.2012, Von Ina Moser — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Durch schlechte Wetterverhältnisse konnten Imker aus der Region nur wenig Honig ernten

Die Honigernte in der Region fällt dieses Jahr eher mager aus. Schuld an der mittelmäßigen Ausbeute trägt das Wetter. Die meisten Kirschblüten sind dem Regen zum Opfer gefallen, und auch die Leistung der Bienen ist stark von den Witterungsverhältnissen abhängig.

Bienen sind sehr empfindlich und schwirren nur bei schönem Wetter aus. Foto: ina

„Die Zucht der Bienenköniginnen verlief nicht optimal, die Völkerentwicklung war verzögert, und der Ertrag ist witterungsbedingt dieses Jahr schlecht ausgefallen“, beschreibt Hermann Finckh, Imker aus Wolfschlugen, die Bilanz dieses Jahres. Jedes seiner insgesamt neun Bienenvölker hat 13 bis 15 Kilogramm Blütenhonig produziert, eine magere Ausbeute. In einem guten Jahr produzieren seine Völker die doppelte Menge.

Finckh erzählt: „Das Wetter letztes Jahr war wesentlicher besser und bienenfreundlicher. Ich kenne keine anderen Tiere, die so wetterabhängig sind.“ Die Kirschblüte sei dieses Jahr zum größten Teil verregnet worden, die Apfelbäume hingegen blühten bei besserem Wetter, bei dem die Bienen schon flogen, sodass sie den Nektar der Apfelblüten ohne Probleme sammeln konnten, so Finckh.


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