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Bernd Kuhn und der Kandidat

16.01.2010, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Eklat beim Festakt – Bürgermeister Kuhn verwehrt seinem Konkurrenten den Zutritt zur Festhalle“. Diese oder eine ähnlich lautende Schlagzeile hätten sich einige Frickenhäuser, vor allem aber ein großer Teil des Gemeinderats, am Montag als Schlagzeile für die Berichterstattung über den Festakt gewünscht. Aber wäre das dem Anlass, dem Festabend, gerecht geworden?

Ob Bernd Kuhn angemessen reagiert hat, als er am Sonntagabend in der Festhalle auf dem Berg von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und Bürgermeisterkandidat Simon Blessing und dessen Lebensgefährtin Aniella Müller-Gugenberger wieder nach Hause geschickt hat – den Eintrittsbutton soll ihnen ein Gemeinderat besorgt haben – sei dahin gestellt. Das darf jeder Frickenhäuser selbst beurteilen. Wichtig war, dass dieses Fest der Gemeinde nicht vom Wahlkampf überschattet wurde.

Der Festakt „700 Jahre Frickenhausen“ war die Veranstaltung der Frickenhäuser Bürgerinnen und Bürger. Im Mittelpunkt stand der Festvortrag von Kreisarchivar Waßner und der Auftritt der Vereine. Es war ein gelungener Auftakt. Es war für Frickenhausen eine prima Chance, sich den zahlreichen Ehrengästen von der besten Seite zu präsentieren. Die Vereine können stolz sein auf ihr Engagement. Ihre Mitglieder waren die Hauptpersonen an diesem Abend und nicht der Bürgermeister und sein Mitbewerber.


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