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B 27: Ausbau nicht vor 2024

01.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Regierungspräsidium rechnet mit sechsjähriger Planungsphase

AICHTAL (rp). Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Ingenieurleistungen zur Planung für den sechsstreifigen Ausbau der B 27 zwischen Aichtal und Leinfelden-Echterdingen europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen beinhalten die Planung des Trassenkorridors, die Neuplanung und Anpassung der Anschlussstellen sowie die Planung des gesetzlich erforderlichen Lärmschutzes. Es werden verschiedene Ausbauvarianten untersucht.

Die Vergabe der Planungsleistungen ist für den Sommer 2018 vorgesehen. Parallel dazu werden die Vorarbeiten zur Umweltverträglichkeitsstudie vergeben. Außerdem wird in Kürze der Verkehr gezählt als Grundlage für die Verkehrsuntersuchung.

Bei dieser Planung handelt es sich um einen mehrstufigen komplexen Planungsprozess mit Voruntersuchung, RE-Vorentwurfsplanung und anschließendem Planfeststellungsverfahren. Für jeden dieser Planungsschritte ist erfahrungsgemäß ein Zeitbedarf zwischen einem und zwei Jahren erforderlich. Demzufolge könnte das Baurecht bei optimalem Planungsverlauf frühestens im Jahr 2024 durch einen Planfeststellungsbeschluss erlangt werden.

Der sechsspurige Ausbau der Bundesstraße 27, auf der sich der Verkehr zu den Hauptverkehrszeiten regelmäßig staut, ist seit Dezember 2016 im neuen Bundesverkehrswegeplan des Verkehrsministeriums als Maßnahme des vordringlichen Bedarfs eingestuft.

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