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Ausgereizt

26.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal. Zum Artikel „An billigeren Strom glaubt nicht mal die CDU“ vom 24. Juli. Es bedarf keiner Erfahrung, schon gar keines außergewöhnlichen Verstands, um die Privatisierungen von Energie, Wasser, Gesundungs- und Pflegezentren sowie Bahnstrecken und Autobahnen (kurz Lebensorgane unserer Gesellschaft) gegen die Allgemeinheit und für den Nutzen kapitalstarker Oligarchen zu verstehen. Es ist eine Frage an Vergangenheit sowie Gegenwart, wer unserer Volksvertreter so effektiv und hintergründig (mittels U-Boot-Bezeichnung „Freie Wirtschaft“) mit Wirtschaftskreisen und anderen Politikern klüngelte, um die heutigen Versorgungssituationen möglich werden zu lassen. Dass sich diese in einer Zeit hemmungslosen zynischen Kapitalismus exzessiv verschärfen wird, bedarf ebenfalls keiner Prognose.

Die Rückführung lebenswichtiger Ressourcen dieser Gesellschaft in den Staat kann kein Vorschlag einiger Querdenker, sondern nur stabilisierende Notwendigkeit sein, bevor der emotionale Eklat einer Volksgemeinschaft das ganze System in Frage stellt – und sie wird es, wenn die Berichtigung unterbleibt. Nur ein starker Staat wird langfristig weltweiten Aggressionen großer Kapitaleigner entgegentreten können. Ich persönlich lege wenig Wert darauf, von einigen Unternehmen domestiziert zu werden. Die nächste Wahl gibt sicher weitere Anregungen zu diesem Thema.


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