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Aus Most soll „Schwäbischer Cider“ werden

07.12.2018, Von Lisa Martin — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Projekt „MostMarketing“ hat das Ziel, dem schwäbischen Most ein moderneres Image zu verleihen

Alexander Fromm diskutiert mit Erzeugern über das Projekt „MostMarketing“. lim

BEUREN. Most ist zwar ein Getränk mit viel Tradition, gefragt ist er aber nicht – im Gegenteil. Mit ihrem Projekt „MostMarketing“ möchte die Region Stuttgart ihn deshalb wieder stärker auf dem Markt etablieren. Am Mittwoch stellten die Verantwortlichen im Freilichtmuseum Beuren ein mögliches Handlungskonzept dafür vor.

Dass traditionelle Getränke nicht altbacken und angestaubt sein müssen, beweist seit vielen Jahren der Apfelwein. Von Frankfurt aus trat er seinen Siegeszug an und avancierte zum angesagten hessischen Nationalgetränk. Von einem solchen Image kann der schwäbische Most bisher nur träumen. Dies soll sich nun allerdings ändern. Vor rund einem halben Jahr hat Alexander Fromm, Wirtschaftsförderer der Region Göppingen, das Projekt „MostMarketing“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Most als Kultgetränk wiederzubeleben.

Dafür haben sich die fünf Landkreise der Region Stuttgart mit Produzenten sowie Vertriebspartnern und Vertretern aus der Gastronomie zusammengesetzt. Gemeinsam wurde seit Mai 2018 das Marktpotenzial von Most analysiert und ein mögliches Marketingkonzept erarbeitet.

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