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Aufwertung von Naturschutzzentrum geplant

04.10.2008, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neben notwendiger Sanierung wartet Architekt Jürgen Müller mit Plänen zu funktionaler wie auch ästhetisch anspruchsvoller Erweiterung auf

Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb ist in die Jahre gekommen und erfreut sich gleichzeitig immer stärkerer Besucherströme. Grund genug für den Landkreis, der in der Unterhaltspflicht steht, über eine Sanierung und eine Erweiterung nachzudenken. Erste Überlegungen dazu stellte Diplomarchitekt Jürgen Müller vom Frickenhäuser Architekturbüro Dolde am Donnerstagnachmittag im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags vor.

Das Naturschutzzentrum ist in einem ehemaligen Steinbruchgebäude untergebracht, das 1963 erbaut wurde. „Das Gebäude entspricht vor allem in energetischer Hinsicht nicht mehr heutigen Anforderungen“, so Architekt Müller. Die Außenwände sind ungedämmt, die Fenster seit der Erbauung nicht ausgewechselt.

Der Energiebedarf wird in verbrauchten Litern Heizöl pro Fläche und Jahr gerechnet. Für das Naturschutzzentrum ergebe das 20 Liter pro Quadratmeter im Jahr, laut der Wärmeschutzverordnung sei dagegen heutzutage für neue Ausstellungsgebäude die Zielmarke nur noch die Hälfte dieses Werts, so Architekt Müller. Auch das 1995 sanierte Dach weise bereits wieder Schäden auf, offensichtlich von Mardern verursacht.


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