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Aufschreie im Enzenhardt

23.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karin Bauer, Großbettlingen. Als ehemalige Anwohnerin (fast 16 Jahre haben wir gerne hier gewohnt) kann ich mich noch gut an den Aufschrei, der durch’s Enzenhardt ging, als die Schranke errichtet wurde, erinnern. Es war von „Ausgrenzung“, „Abgeschnitten von der Außenwelt“ bis zur „Ghettoisierung“ eines unliebsamen Stadtteils die Rede. Ganz zu schweigen von dem großen Umweg, den die Arbeitnehmer des Enzenhardts, die in Richtung Metzingen zur Arbeit fuhren, hinnehmen müssten. Jetzt soll ebendiese Straße (Anwohnerstraße, keine ausgewiesene Spielstraße) für ein paar Wochen geöffnet werden und der Aufschrei geht in die entgegengesetzte Richtung.

Ich denke: Weder mit den Anwohnern von Neckarhausen noch von Raidwangen wurde Rücksprache gehalten, obwohl in Raidwangen die Umleitung direkt an Kindergarten und Grundschule vorbeiführt. Durch die zeitlich absehbar begrenzte Öffnung der Schranke könnte die Verkehrsproblematik auf mehrere „Schultern“ verteilt werden. Wohlgemerkt verteilt, nicht verlagert, da nicht alle in diese Richtung fahren. Weniger Egoismus und Gegeneinander, sondern mehr „Wir und Miteinander“ täte unserer Ellbogen-Gesellschaft in allen Bereichen gut.


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