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Aufgeklärte Bürgerschaft fühlt sich düpiert

28.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Schwarz (Grüne): Die Bahn lässt Transparenz und nachvollziehbare Fakten vermissen

(pm) Nach Ansicht von Andreas Schwarz (Grüne) widerspricht die Art und Weise, wie die Deutsche Bahn beim Thema Stresstest Stuttgart 21 mit der Öffentlichkeit und den Projektpartnern umgeht, eklatant dem Geist der Schlichtung. „Die Deutsche Bahn AG muss zurückkehren zu Transparenz und nachvollziehbaren Fakten, wie sie bei der Schlichtung unter der Leitung von Heiner Geißler für Millionen Menschen sichtbar geworden sind“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen in einer Pressemitteilung.

Akzeptanz für Fakten könne man aber nur erreichen, wenn die dabei entwickelten Regeln auch eingehalten werden. Der Stresstest sei nicht zu Ende, geschweige denn stehe ein Ergebnis fest. Was jetzt auf unseriöse Weise von der Deutschen Bahn versucht werde, sei die Festlegung der öffentlichen Meinung für ein Ergebnis, dessen Grundlagen, Vorgaben, Bedingungen, Verfahren und Details keiner kenne und die daher auch nicht nachvollzogen werden könnten.

Es liege jetzt an den Verkehrsexperten des Schweizer Unternehmens SMA nachzuholen, was die Deutsche Bahn sträflicherweise versäumt habe: einen seriösen Umgang mit dem Stresstest. „Für jeden Bürger muss erkennbar sein, wie mit den einzelnen – in der Schlichtung aufgezeigten – Anregungen umgegangen wurde und wie diese bewertet werden“, machte Andreas Schwarz in seiner Pressemitteilung deutlich.


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