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„Auf die Finger schauen“

14.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arnold unterstützt Bewerbung der Mehrgenerationenhäuser

NÜRTINGEN (pm). Der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) hat sich vor Kurzem an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewandt, um die Bewerbung der Mehrgenerationenhäuser im Landkreis Esslingen zu unterstützen. Nun erhielt er Antwort, indem seitens des Ministeriums die große Leistung beider Häuser betont und anerkannt wird.

Nach Aussage des Ministeriums sind die Häuser gut gerüstet für das Auswahlverfahren. Im Herbst wird entschieden, wer von den circa 600 Bewerbungen einen Zuwendungsantrag stellen kann.

„Einen Bestandsschutz für bereits erfolgreich arbeitende Häuser gibt es leider nicht“, bedauert Arnold. Die Höhe von 160 Neubewerbungen zeige, dass die Konkurrenz groß sei, zumal anstelle von bisher 500 nur noch 450 Mehrgenerationenhäuser gefördert werden würden. „Die Kürzung geht in die völlig falsche Richtung“, meint der SPD-Mann.

Das Familienministerium müsse schauen, dass die Infrastruktur vor Ort in den Städten und Gemeinden dauerhaft gesichert werden könne. „Wir brauchen flächendeckend Anlaufstellen für alle Generationen, in der soziale und passgenau auf die Region abgestimmte Angebote gemacht werden“, so Arnold. Die SPD-Bundestagsfraktion habe frühzeitig das Potenzial der Mehrgenerationenhäuser für die Kommunen erkannt und sich mit Erfolg für ein Anschlussprogramm eingesetzt.


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