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Auf der Flucht, damals und heute

25.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neuffener Erzählvesper: Die Not der Flucht und das Glück der Ankunft nachempfinden

Rund 50 Leute kamen zum Erzählvesper ins Neuffener Gemeindehaus. Foto: pm

NEUFFEN (pm). Die evangelische Kirchengemeinde Neuffen hatte kürzlich im Rahmen des Bezirkskirchentags zum „Erzählvesper Flucht und Integration“ ins Gemeindehaus eingeladen. Etwa 50 Menschen kamen und berichteten über Vertreibung und Flucht. Mehr als zehn Fluchtgeschichten wurden im Lauf des Abends zum Teil berührend offen berichtet.

Von Tisch zu Tisch wanderte das Mikrofon. Jeder, der etwas sagen wollte, bekam die Chance. Dabei kamen im Wechsel vor allem Erlebnisse von vor 73 Jahren und aus den letzten drei Jahren zur Sprache. Die älteste Geschichte begann 1945 in Niederschlesien und führte kurz ins Sudetenland, danach zurück nach Görlitz, wo die Verhaftung des damals 17-Jährigen als politischer Gefangener mit Straflager in Russland folgte.

Anschließend erzählte ein türkischer Lehrer die jüngste Fluchtgeschichte. Er musste nach dem Putschversuch 2016 in der Türkei aus vielen Gründen gehen. Über Amerika kam er schließlich nach Neuffen, wo er jetzt in der Erstunterbringung wohnt.


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