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Auch im Paradies hat die Freiheit Grenzen

18.08.2018, Von Daniela Haußmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf Streuobstwiesen gelten Regeln, das gilt nicht nur für die Pflege – Sogar das Zelten muss von der Behörde genehmigt werden

Sommerzeit ist Festzeit. Wenn die Sonne scheint und keine Wolke zu sehen ist, zieht es viele auf die Streuobstwiesen. Und das aus gutem Grund. Jede Menge Platz, tolle Freiluft-Atmosphäre und wenig Nachbarn: Kaum ein Ort ist besser für eine Party geeignet als das Stückle. Das gilt auch rings um die Teck. Doch die Freiheit auf den Streuobstwiesen ist nicht grenzenlos.

Sogar für ein kleines Zelt ist eine Genehmigung erforderlich. pm

Wer im Grünen riesige Feten feiert und das Radio bis zum Anschlag aufdreht, braucht sich laut Jens Häußler von der Obst- und Gartenbauberatung des Landratsamtes Esslingen nicht zu wundern, wenn es Ärger mit den Behörden gibt. Der Experte betont, dass kleinere Feiern, an denen acht bis zehn Personen teilnehmen, kein Problem darstellen, solange sich der Lärmpegel in Grenzen hält. „Streuobstwiesen sind für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ein wertvolles Biotop, das es zu erhalten gilt“, erklärt Häußler. „An diesem Schutzgedanken muss sich letztlich jede Art der Nutzung orientieren.“


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