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Artenvielfalt wird gefördert

19.10.2011, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Forstwirtschaftlicher Betriebsplan für 2012 wurde vorgestellt

UNTERENSINGEN. Einfach in Ruhe lassen – das ist die Leitlinie der Forstverwaltung für die kommenden Jahre im Unterensinger Wald. Fünf Prozent des Waldes sollen gemäß dem Alt- und Totholzprogramm der Forstverwaltung Baden-Württemberg (Forst BW) aus der Bewirtschaftung genommen werden. Dadurch soll eine höhere Artenvielfalt im Wald entstehen.

Am Montag stellte Forstamtsleiter Armin Tomm dem Unterensinger Gemeinderat den forstwirtschaftlichen Betriebsplan für das Jahr 2012 vor. Ab 2013 wird ein neuer zehnjähriger Nutzungsplan für den Wald aufgestellt. Was dabei auf die Gemeinde zukommt, schilderte Tomm dem Gemeinderat. Der Wald soll der Erholung und der Holznutzung dienen, aber auch die Artenvielfalt soll gefördert werden. Deshalb hat die Forst BW eine Vorschrift des Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt, die die Einrichtung von sogenannten Waldrefugien vorsieht. Das bedeutet, dass Flächen von mindestens einem Hektar Größe dauerhaft einer Bewirtschaftung entzogen werden. Dazu kommen sogenannte Habitatgruppen von Bäumen, die 100 Jahre und älter sind. Diese Gruppen, die etwa 15 Bäume umfassen, werden nicht angerührt, bis die Bäume von selbst absterben. Danach kann die Fläche wieder bewirtschaftet werden und neue Habitatgruppen werden ausgewiesen.


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