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Arnold: „Vorgehen ist nicht akzeptabel“

31.07.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Staatsschutz ermittelt wegen Farbklecksen am SPD-Wahlkreisbüro

NÜRTINGEN. Mehrere Farbbeutel mit roter Farbe hatte am Dienstagmorgen ein Unbekannter an eine Hauswand in der Gerberstraße geworfen – so stand es am Donnerstag in einer Polizeimeldung in der Nürtinger Zeitung zu lesen. Der Anschlag galt dem Nürtinger Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (SPD). Der oder die Unbekannten haben gestern ein Bekennerschreiben verschickt, das der Redaktion vorliegt. Indes, auch daraus geht nicht hervor, welche Gruppierung sich zu dem Anschlag bekennt. In dem anonymen Schreiben, das lediglich auf einen Internet-Blog verweist, wird Arnold vorgeworfen, Lobbyist der Waffenindustrie zu sein. „Wir möchten damit auf seine Kriegspolitik hinweisen“, begründen die Urheber des Pamphlets ihre Handlung.

Auch die Stellung Arnolds als verteidigungspolitischer Sprecher der SPD greifen die Unbekannten an. Und rufen in ihrem „Bekennerschreiben“ dazu auf, das Bundeswehrgelöbnis, das gestern auf dem Stuttgarter Schlossplatz stattgefunden hat, „mit allen Mitteln zu verhindern“.

„Der Stil der Auseinandersetzung zeigt, wes’ Geistes Kind die Verfasser sind“, kommentierte Rainer Arnold das Schreiben. Jeder sei willkommen, mit ihm über unterschiedliche Auffassungen zu diskutieren. „Häuser mit Farbbeuteln zu bewerfen oder zu beschmieren, halte ich jedoch nicht für ein geeignetes Mittel der Auseinandersetzung“, sagt der SPD-Abgeordnete.


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