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Anarchie auf den Straßen

25.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Rau, Neckarhausen. Zum Artikel „Keine Chance für die Schrankenöffnung“ vom 24. Oktober. Die Öffnung der Schranke in der Schlesierstraße ist vom Tisch. Was bleibt, ist Frust und Wut über die Art und Weise, wie ein Herr Scholl von der Mobilen Verkehrskommission des Innenministeriums das Thema vor Ort abgeschmettert hat.

Das Einzige in seinen Ausführungen, das ich einigermaßen nachvollziehen kann, ist, dass die Entlastung wohl doch nicht so groß wäre wie von vielen erhofft. Alles andere ist billige Rhetorik und Effekthascherei. Beispiele hierfür sind: „Beim ersten Unfall kippt die öffentliche Meinung“, „dass die Verkehrssicherheit das Allerwichtigste überhaupt ist, völlig in den Hintergrund tritt“.

Diese Phrasen gelten anscheinend nur für die Schlesierstraße und nicht für die überlasteten Umleitungsstrecken zum Beispiel in Raidwangen (30er-Zone) oder in Neckarhausen. Nimmt es ein Herr Scholl zur Kenntnis, dass auf den Straßen um Nürtingen derzeit Anarchie herrscht? Immer wieder passiert es mir als Radfahrer, dass Autofahrer, obwohl meine Ampel bereits Grün zeigt, noch schnell bei Rot durchhuschen.

Statt billiger Polemik wäre es besser gewesen, wenn Herr Scholl sich sachlich und ganzheitlich mit dem Problem befasst hätte.


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