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An Gewerbesteuer drehen?

02.12.2017, Von Gerlinde Ehehalt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Haushaltsreden der Gemeinderatsfraktionen in Wolfschlugen

Die Fraktionssprecher des Wolfschlüger Gemeinderats hielten in der jüngsten Sitzung ihre Haushaltsreden und debattierten über das schwierige Ziel, den Etat langfristig zu konsolidieren.

WOLFSCHLUGEN. Die Verwaltung hatte den Haushaltsentwurf für 2018 Anfang November dem Gemeinderat vorgestellt, das Planwerk soll am 11. Dezember verabschiedet werden. Die Zeit zwischen Einbringung und Verabschiedung sei für die Unabhängigen Wähler (UW) viel zu kurz, um sich ausgiebig mit dem Zahlenwerk zu beschäftigen, kritisierte Fraktionssprecher Bernd Schäfer das Prozedere und sprach sich für eine zeitliche Dehnung um zwei bis drei Wochen aus.

Die Gemeinde wickelt den Haushalt bereits zum zweiten Mal nach doppischem Haushaltsrecht ab. Danach müssen alle Abschreibungen in Höhe von 1,1 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Den 13,1 Millionen an Einnahmen stehen Aufwendungen in Höhe von 13,5 Millionen gegenüber. Das ergibt einen Fehlbetrag von 449 000 Euro. Wie diese Minussumme bis 2020 hereingeholt werden kann, ist nicht klar. Zum Glück sind die Prognosen für den Jahresabschluss 2017 dank hoher Einnahmen ganz gut. Doch das Loch in der Kasse im kommenden Jahr belastet die Kommunalpolitiker.


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