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Am Samstag waren 10 437 Besucher bei Wanda und Sibylle

09.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nur einen Tag nach der Maschinentaufe war das Interesse der Bevölkerung an den beiden Tunnelbohrmaschinen Wanda und Sibylle enorm. 10 437 Besucher wollten am Samstag die Baustelle, aber vor allem auch die beiden Riesenmaschinen aus der Nähe betrachten. Auffallend war, dass viele Besucher aus Nürtingen und Umgebung waren. Die Deutsche Bahn und die Schweizer Baufirma Implenia hatten eine Menge Personal im Einsatz, um den Besucherandrang meistern zu können. An Schautafeln wurde nicht nur der Bauabschnitt an sich erklärt, viele Details wie beispielsweise die Renaturierung der Lindach oder der Verlauf des 8,3 Kilometer langen Albvorlandtunnels wurden anschaulich dargestellt und von Ingenieuren erläutert. „Kann so etwas wie in Rastatt auch hier passieren?“, war eine der häufigsten Fragen, die beispielsweise Uwe Kulessa von der Firma Arcadis beantworten musste. Er konnte die Menschen beruhigen: Anders als im Rheintal, wo das Erdreich aus lockeren Ablagerungen besteht, müssen sich die beiden Maschinen am Fuß der Alb durch Schwarzjura graben. Überwiegend Tonschiefer werden die Maschinen also an die Oberfläche befördern. Projektabschnittsleiter Jens Hallfeldt (im Bild vorne) und sein Ingenieursteam führten die Besucher in kleinen Gruppen über die Maschinen. Dabei wurden wichtige Detailfragen geklärt – von der Vortriebsleistung bis zum Einbau der Betonausschalung. Beruhigt war eine Besucherin, als sie erfuhr, dass den Mineuren im Tunnel auch ein Dixiklo zur Verfügung stehen wird. Wie sonst sollten sie auch eine ganze Schicht durchstehen. sg

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