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Alles nur die Schuld des Bürgermeisters?

19.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Glaser, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Artikel „Es bleibt bei zwei Kandidaten“ vom 12. Januar. In den letzten acht Jahren hat sich in Frickenhausen mit Teilorten vieles zum Positiven gewandt. Alles aufzuzählen würde der Kürze die Würze nehmen. Das war nicht immer so. In den 16 Jahren vorher plätscherte alles ruhig vor sich hin, denn Gott war hoch und der König fern. Sprich: der Bürgermeister wohnte nicht vor Ort, er wohnte sogar in einem anderen Landkreis. Man stelle sich vor, der OB von Ulm wohnt in Günzburg und Ulm wird von ihm ferngesteuert. Da erlaubte sich der „unmündige Bürger“, einen anderen Bürgermeister zu wählen, der ersichtlich von den „Kommunalpolitikern“ nicht erwünscht, respektive ihnen suspekt war. Warum, das bleibt ihr Geheimnis. Es geht auch aus der Pressemitteilung der Fraktionen nicht hervor. Von einer insgesamt holprigen Zusammenarbeit ist die Rede. Jetzt ist man endlich am Nullpunkt angekommen. Alles nur die Schuld des Bürgermeisters? Aber es wurde doch so vieles bewegt. Gegen den Willen der „Kommunalpolitiker“? Das wäre aber ein böses Armutszeugnis. Und wer garantiert den Kommunalpolitikern, dass für den Fall des Falles Herr Blessing ein gehorsamer Bürgermeister sein wird?

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