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Alkohol und Schwangerschaft

05.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frühzeitige Diagnose ermöglicht Hilfe für betroffene Familien

Beinahe jede vierte Schwangere trinkt zumindest gelegentlich Alkohol. Alkohol als Zellgift gefährdet jedoch im gesamten Verlauf der Schwangerschaft die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes. Dies kann zu erheblichen und nicht heilbaren gesundheitlichen Schädigungen bis hin zum Vollbild der Fetalen Alkohol-Spektrum-Störung (FASD) führen.

(la) FASD ist eine vorgeburtliche Schädigung, die sich in Fehlbildungen, geistigen Behinderungen, hirnorganischen Beeinträchtigungen, Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen kann. Unter 350 Neugeborenen ist ein Kind davon betroffen. Dies wäre vermeidbar, würden Frauen in der Schwangerschaft grundsätzlich keinen Alkohol trinken.

Zwar sind die Risiken eines Alkoholkonsums in der Schwangerschaft wissenschaftlich belegt. Manche Frauen wissen jedoch in den ersten Wochen oder Monaten noch nichts von ihrer Schwangerschaft, andere trinken einmalig aus Freude oder Verzweiflung über die Veränderung. Vielen ist nicht bekannt, dass bereits eine geringe Alkoholdosis in jeder Phase der Schwangerschaft mit Risiken für die kindliche Entwicklung verbunden ist. Die Folgen sind nicht immer gleich sichtbar und werden manchmal übersehen, sie können die Kinder aber ein Leben lang begleiten. Viele sind im Alltag dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen.

Frühzeitige Diagnose zugunsten der Kinder


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