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Aichtal wagt Spagat auf dem Drahtseil

15.01.2010, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Zeichen der Finanzkrise suchen Verwaltung und Gemeinderat die richtige Balance zwischen zu wenig und zu viel Sparen

Die fetten Jahre sind vorbei. Das bekommt nun selbst die Stadt Aichtal, die früher mit Gewerbesteuereinnahmen reich gesegnet war, zu spüren. Daher stimmte Bürgermeister Klaus Herzog die Aichtaler vorgestern auf magere Zeiten ein.

AICHTAL. Die erste Gemeinderatssitzung im ersten mageren Jahr seit langem war eigens in die Festhalle nach Aich verlegt worden. Zu feiern gab es beim einzigen Tagesordnungspunkt, dem Einbringen des Haushalts 2010, indes nichts. Dennoch widerstand der Schultes der Versuchung, von hinten bis vorn nur ein Klagelied anzustimmen. Seine Ausführungen ließen sich eher unter dem Motto „Wir schaffen das schon!“ zusammenfassen.

Aber ganz ohne spürbare Einschnitte geht es doch nicht: „Wir kommen nicht umhin, die Gewerbesteuersätze zu erhöhen, damit wir wenigstens in die Nähe des Durchschnitts anderer Gemeinden kommen“, kündigte Herzog an. Schließlich verlange auch die Rechtsaufsicht, dass die Stadt all ihre Einnahmemöglichkeiten auch ausschöpfe.


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