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Aichtal gedachte der Toten und Gefallenen

26.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Stadt Aichtal gedachte am Sonntag ihrer Toten, Gefallenen und Vermissten in einer Feierstunde am Ehrenmal in Neuenhaus. Untermalt wurde die Veranstaltung vom Musikverein Neuenhaus und dem Projektchor. Bürgermeister Lorenz Kruß erinnerte in seiner Rede daran, wie wichtig es sei, dass nicht nur die ältere Generation an dieser Feierstunde teilnimmt, sondern auch die jungen Menschen, denn sie seien diejenigen, die die Erinnerung wachhalten und Lehren aus der Vergangenheit ziehen müssten. Kruß sagte, dass der Totensonntag heute vor allem ein Tag sei, an dem um die noch nahestehenden Toten getrauert werde. Doch es gehe auch um das Gedenken der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege und an alle kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit. „Menschen leiden auch heute unter Hunger, Krieg und Verfolgung“, so der Bürgermeister: „Alle Kriege haben eines gemein: Sie betreffen die Weltgemeinschaft. Zu dieser Weltgemeinschaft gehören auch wir.“ Mit den Gedichten „Du bist ein Schatten am Tage“ von Friedrich Rückert und „Bevor ich sterbe“ von Erich Fried erinnerten drei Schüler der Weiherbachschule Grötzingen an die Gefühle und das Empfinden der Menschen im Krieg und vor dem Tod. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden vor dem Mahnmal der Toten. tab

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