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„Aichtal first“: Das Rathaus war gestern komplett in Hexenhand

24.02.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gestern, an Weiberfasnet, um 11.11 Uhr fiel Aichtals Rathaus in Hexenhand. Klingenbachgeister und Täleshexen übernahmen zusammen das Zepter, beschlagnahmten den Rathausschlüssel und führten Bürgermeister Lorenz Kruß als Gefangenen (Bild) ab. Zwischenzeitlich unterzeichnete die Übergangsregentschaft neue Verträge, stellte einen Wünschekatalog auf. Unter anderem sollten es ein Golfplatz und Freibad sein. Der Verwaltung gaben die Hexen bis Aschermittwoch frei. Unter den Augen der zahlreichen kleinen und großen Besucher ergab sich der Bürgermeister und hatte laut den Narren nichts mehr zu sagen. „Aichtal first“, das sei das Ziel für diese Zeit, dafür hatten die Hexen auch ein paar Dekrete bereit. Sie regieren viel schlimmer als der alte Chef und gaben den Schülern für die Fasnet frei. Mit dem Rathauschef verhandelten die beiden Zünfte über seine Strafe. Dazu ließen sie die Kinder abstimmen, die mit dem Ruf „Fasnetsküchle oder Speck oder reiß mer die Haustür weg“, lautstark nach einer gerechten Strafe riefen. Zusammen mit den Täleshexen und Klingenbachgeistern kam Bürgermeister Lorenz Kruß den Kinderwünschen gerne nach und verteilte die süßen Leckereien an die Kleinen. tab

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