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Abwassergebühr wird neu geordnet

07.07.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat im März entschieden: künftig wird die Frischwassermenge, die ein Haushalt verbraucht, nicht mehr Maßstab für die Berechnung der Abwassergebühren sein. Der Gemeinderat beriet am Montag, wie das Gerichtsurteil schnell umgesetzt werden kann.

WOLFSCHLUGEN. Jahrzehnte galt die Regel: Die Menge an Frischwasser, die ein Haushalt vom Wasserversorger bezieht, wird mit der Menge Abwasser gleichgesetzt, die in diesem Haushalt anfällt. Diese Annahme gibt jedoch noch keine Auskunft darüber, wie viel Niederschlagswasser von einem Grundstück in die Kanalisation fließt. Die Menge hängt davon ab, wie groß die versiegelte Fläche auf dem jeweiligen Grundstück ist. Je größer diese Fläche, desto mehr Niederschlagswasser fließt in die Kanalisation. Ungerecht ist die seitherige Abwassergebühren-Regelung auch für Familien mit Kindern, die in Einfamilienhäusern leben, denn sie müssen wegen des höheren Verbrauchs höhere Abwassergebühren bezahlen, als Einzelpersonen, auch wenn die zu beseitigende Niederschlagswassermenge in etwa gleich ist.


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