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Abwanderung aus Lenninger Tal stoppen

17.05.2016, Von Mona Beyer und Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Drei Kommunen wollen mit einer gemeinsamen Standortstudie Gewerbetreibende halten

Drei Gemeinden im Lenninger Tal haben mit dem Strukturwandel mehr zu kämpfen als andere: In Lenningen, Owen und Erkenbrechtsweiler sinkt die Bevölkerung, der größte Arbeitgeber hat vor gut einem Jahr viele Menschen entlassen. Eine Standortstudie soll jetzt Klarheit schaffen – und einen Ansatz für Lösungen bieten.

Lenningen schrumpft. Von rund 8500 Einwohnern im Jahr 2006 sind zehn Jahre später nur noch etwa 7900 übrig. Laut den düstersten Vorausrechnungen des Statistischen Landesamts fällt die Gemeinde schon 2026 unter die 7000er-Marke. Ein klassisches Problem im ländlichen Raum: Die jungen Leute zieht es in die Stadt, die kleineren Gemeinden scheinen langsam auszusterben. Owen, das noch lange gewachsen ist, und Erkenbrechtsweiler geht es inzwischen genauso.

Die Statistiken zeichnen ein bedrohliches Bild von der Zukunft des ländlichen Raums. Denn nicht nur Menschen wandern ab. Auch die Zahl der Arbeitsplätze sinkt. Verschärft hat sich die Situation, als die Papierfabrik Scheufelen Ende 2014 über 300 Arbeitsplätze strich.

Studie soll Handel, Gewerbe und Tourismus unter die Lupe nehmen

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