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Abstriche bei der Gewerbesteuer

25.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat verabschiedete Nachtragshaushalt – Auch Hochwasser belastete Stadtsäckel

NEUFFEN (js). Nach einem guten Haushaltsjahr 2007 muss sich die Stadt Neuffen im laufenden Haushaltsjahr auf schlechtere Zeiten einstellen. Waren die Gewerbesteuereinnahmen im Vorjahr noch Grund zur Freude, musste der Ansatz für 2008 nun deutlich nach unten korrigiert werden. Im Nachtragshaushaltsplan mussten daneben Mittel zur Beseitigung von Hochwasserschäden und ersten Hochwasserschutzmaßnahmen eingestellt werden.

Stadtpfleger Albrecht Klingler stellte dem Gemeinderat den Jahresabschluss für das Jahr 2007 vor. Die tragenden Säulen waren neben dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 2,75 Millionen Euro und den Schlüsselzuweisungen des Landes mit 1,6 Millionen Euro eine Gewerbesteuereinnahme in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt erwirtschaftete mit deutlich über einer Million Euro eine ordentliche Zuführung an den Vermögenshaushalt. Neuffens Kämmerer zeigte sich vor allem darüber erfreut, dass Fehlbeträge aus den Haushaltsjahren 2005 und 2006 abgedeckt werden konnten.

Im Jahr 2008 indes muss Klingler vor allem bei der Gewerbesteuer Abstriche machen. Die mit ursprünglich einer Million Euro einkalkulierte Steuer muss im Nachtragshaushaltsplan um 300000 Euro zurückgefahren werden. „Schwäbisch ausgedrückt macht die Gewerbesteuer Bocksprünge“, wies der Stadtpfleger auf die Schwierigkeiten bei der Kalkulation dieser wichtigen Steuereinnahme hin.


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