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Abschiebung von Christen stoppen

25.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Mayer, NT-Oberensingen. Zum Leserbrief „Die Gutmenschen und die Bundesregierung“ vom 19. August. Dass Flüchtlinge keine gute Presse mehr haben wird auch durch Leserbriefe dokumentiert. Die Politik hat darauf reagiert, man hat den Eindruck, dass ein Wettbewerb ausgebrochen ist, wer die meisten Abschiebungen durchführt.

Die Verhältnisse in Gambia kenne ich nicht und kann dazu nichts sagen. Dass das Auswärtige Amt die Reisewarnung aufgehoben hat bedeutet nicht, dass gambische Staatsbürger zu Hause sicher leben. Ein Beispiel dafür ist der Iran. Ausländer können unbehelligt Kirchen und Gottesdienste besuchen. Für Iraner ist das unmöglich. Abfall vom Islam kann immer noch ein Todesurteil sein, mindestens Gefängnis und Folter.

Durch die geänderte Strategie der großen Parteien haben Christen aus dem Iran kaum mehr eine Chance, Asyl zu bekommen. Nicht direkt, aber versteckt wird empfohlen, einfach sein Christentum im Iran zu verstecken und so zu tun, als sei man zum Islam zurückgekehrt, der „Ausflug“ nach Deutschland sei nur eine Episode gewesen. Fast immer ist das Bundesamt für Migration der Meinung, dass es sich um keine wirkliche Abkehr vom Islam handelt. Wie soll auch ein Mensch beweisen, dass er heimlich zu christlichen Treffen gegangen ist? Wie soll jemand beweisen, dass die Polizei sein Haus durchsucht hat, um Beweise für den Abfall vom Islam zu finden?


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