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Ab Ende 2021 mit 250 Stundenkilometer auf die Alb

29.05.2015, Von Volker Haußmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leserfahrt: Baustellenführung an der Bahn-Neubaustrecke Wendlingen–Ulm – Vom Nordportal des Boßlertunnels ging’s zum Südportal des Steinbühltunnels

An mehreren Stellen wird derzeit das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm vorangetrieben. Das spektakulärste Bauvorhaben innerhalb des an Tunnelbauten reichen Vorhabens ist der fast komplett unterirdisch verlaufende Albaufstieg. Die Leser der Nürtinger Zeitung kamen gestern in den Genuss einer besonderen Baustellenführung an Boßlertunnel und Steinbühltunnel.

Der Planfeststellungsabschnitt 2.2 (Albaufstieg) Grafik: Bahnprojekt Stuttgart–Ulm/nz

Sie sind nicht zu übersehen, die bis zu 60 Meter hohen Schotterberge, die gleich nach dem Albaufstieg in der Nähe von Hohenstadt links der Autobahn A 8 aus dem Boden wachsen. Dort wird seit 2013 der Steinbühltunnel vorangetrieben – zwei parallel verlaufende Röhren, die bei ihrer Fertigstellung jeweils 4847 Meter lang sein werden. Geht alles nach Plan, sollen auf der Strecke bereits Ende 2021 die ersten Züge mit 250 Stundekilometer von Stuttgart nach Ulm rollen.

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