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438 Opfer durch Ertrinken

30.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Kreis Esslingen fünf Tote durch Ertrinken – DLRG klärt auf

(ca) Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zieht für das Jahr 2010 eine traurige Bilanz. Insgesamt verloren 438 Menschen in Deutschland, davon fünf Personen im Bezirk Esslingen, ihr Leben durch den nassen Tod. Dabei verloren 333 Männer und Frauen – das sind mehr als drei Viertel der Opfer – in Flüssen, Seen und Kanälen ihr Leben. „Dass die meisten Menschen in der Nord- oder Ostsee umkommen“, so Pressesprecher Christian Althaler „ist ein Trugschluss. Das größte Risiko geht von unbewachten Gewässern aus, wozu auch der scheinbar ungefährliche Gartenteich zählt.“

Dennoch freuen sich die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer darüber, dass sich die Anzahl der Opfer bundesweit gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent reduziert hat. Für die positive Entwicklung kann vor allem das Sommerwetter mit den zahlreichen Regentagen und kühlen Temperaturen genannt werden. Dieses hat viele Menschen vor einem kühlen Bad in unbewachten Gewässern abgehalten. Erschreckend ist jedoch, wie sich die Anzahl der ertrunkenen Kinder und Jugendlichen entwickelt. Bei den Kindern im Grundschulalter hat sich die Opferzahl von fünf auf 15 verdreifacht. Im Vorschulalter kamen 18 Jungen und Mädchen ums Leben.


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