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28.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Deutschland geteilt in zwei Länder? Heute kann sich das niemand mehr so richtig vorstellen. Klaus Dieter Heidemeier hat es als Grenzschützer erlebt. Der Klasse 4a der deutschfranzösischen Grundschule hat er von seinen Erlebnissen erzählt.

Es war im Jahr 1988. Klaus Dieter Heidemeier besuchte mit seinen Kindern die Grenze zwischen West- und Ostdeutschland bei Göttingen. Er sagte: „Wie es aussieht, werden weder eure Kinder noch die Kinder eurer Kinder ein geeintes Deutschland erleben.“ Doch der Vater sollte sich täuschen. Ein Jahr später wurde die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland geöffnet. Am 3. Oktober 1990 gibt es nur noch ein Deutschland - die Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR), wie Ostdeutschland genannt wurde, gibt es nicht mehr.

Das Ende dieser Teilung wird in Deutschland noch heute gefeiert. Am 3. Oktober, dem Nationalfeiertag. In jedem Jahr wird deshalb in einem anderen Bundesland ein großes Fest gefeiert. In diesem Jahr kümmert sich Baden-Württemberg um das Fest. Gefeiert wird in Stuttgart.

Mit seinen Kindern hat Klaus Dieter Heidemeier 1988 die Grenze besucht, weil sie einen Teil seines Lebens ausgemacht hat. Mit 20 Jahren entschied er sich gegen die Bundeswehr und ging stattdessen zur Polizei. Genauer gesagt zum Bundesgrenzschutz - das war 1963. Der Bundesgrenzschutz war dafür zuständig, die Grenze zu sichern. Was ihn dort erwartete, das habe er sich nicht im Traum vorstellen können.


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