Soll das Werbeverbot für Abtreibungen abgeschafft werden?

Die Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch ist eine der schwersten, die eine Frau in ihrem Leben zu treffen hat. Um legal abtreiben zu können, muss eine Schwangere eine Beratungsstelle aufsuchen. Erst mit einem entsprechenden Schein kann sie sich auf die Suche nach einem Arzt machen, der den Eingriff vornimmt.


Diese Information ist nicht leicht zu bekommen. Laut dem Paragrafen 219a ist es Ärzten, die Abtreibungen durchführen, untersagt, darauf öffentlich hinzuweisen. Mediziner, die trotzdem darüber informieren, werden regelmäßig angezeigt und zu Geldstrafen verurteilt.

Über die Abschaffung dieses Gesetzes wird zurzeit viel debattiert. Die Große Koalition hat nun einen Kompromissvorschlag gefunden. Welche Meinung haben die Nürtinger Passanten zu einer Abschaffung?
rfr

 

  • Viktor Bauer: „Dass Ärzte für Abtreibungen werben, finde ich moralisch äußerst fragwürdig. Letztendlich geht es schließlich um Menschenleben – und es wird im Prinzip dafür geworben, ein Leben zu nehmen. Es besteht außerdem die Gefahr, dass immer weniger Wert auf Verhütung gelegt und die Abtreibung normal wird.“

    Viktor Bauer: „Dass Ärzte für Abtreibungen werben, finde ich moralisch äußerst fragwürdig. Letztendlich geht es schließlich um Menschenleben – und es wird im Prinzip dafür geworben, ein Leben zu nehmen. Es besteht außerdem die Gefahr, dass immer weniger Wert auf Verhütung gelegt und die Abtreibung normal wird.“

  • Helga Braun: „Generell bin ich gegen Abtreibungen. Ärzte können nicht auf der einen Seite dafür stehen, Leben zu schützen und auf der anderen Seite töten. Es gibt andere Auswege, Beratungsstellen können diese aufzeigen. Das Anbieten von Abtreibungen darf nicht zu einer Geschäftsidee werden, sonst wird es nur missbraucht.“

    Helga Braun: „Generell bin ich gegen Abtreibungen. Ärzte können nicht auf der einen Seite dafür stehen, Leben zu schützen und auf der anderen Seite töten. Es gibt andere Auswege, Beratungsstellen können diese aufzeigen. Das Anbieten von Abtreibungen darf nicht zu einer Geschäftsidee werden, sonst wird es nur missbraucht.“

  • Monja Rosell: „Wenn schon eine Abtreibungen gemacht wird, sollte das gut begründet sein. Es ist aber schwierig, einen Arzt zu finden, der den Eingriff vornimmt. Manche Frauen müssen dafür ins Ausland. Es besteht bei einem unsachgemäßen Eingriff die Gefahr, dass Frauen Folgeprobleme wie Blutungen bekommen.“

    Monja Rosell: „Wenn schon eine Abtreibungen gemacht wird, sollte das gut begründet sein. Es ist aber schwierig, einen Arzt zu finden, der den Eingriff vornimmt. Manche Frauen müssen dafür ins Ausland. Es besteht bei einem unsachgemäßen Eingriff die Gefahr, dass Frauen Folgeprobleme wie Blutungen bekommen.“

  • Johanna Mai: „Ich bin dafür, dass Ärzte Abtreibungen anbieten und darüber informieren dürfen. Viele Schwangere sind verzweifelt und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Hier können Beratungsstellen wie die Diakonie weiterhelfen. Es sollte sich schließlich jeder ganz über die Konsequenzen einer Abtreibung im Klaren sein.“

    Johanna Mai: „Ich bin dafür, dass Ärzte Abtreibungen anbieten und darüber informieren dürfen. Viele Schwangere sind verzweifelt und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Hier können Beratungsstellen wie die Diakonie weiterhelfen. Es sollte sich schließlich jeder ganz über die Konsequenzen einer Abtreibung im Klaren sein.“

  • Astrid Buschmann: „Ich bin für das Recht auf Abtreibung. Dazu gehört das Recht auf Information. Die Frauen haben meist gute Gründe. Beispiele dafür sind eine Vergewaltigung oder unzumutbare Lebensumstände. Es gibt auf der Welt ohnehin zu viele Menschen, weshalb sollte man ein ungewolltes Kind in schlechte Lebensbedingungen setzen?“

    Astrid Buschmann: „Ich bin für das Recht auf Abtreibung. Dazu gehört das Recht auf Information. Die Frauen haben meist gute Gründe. Beispiele dafür sind eine Vergewaltigung oder unzumutbare Lebensumstände. Es gibt auf der Welt ohnehin zu viele Menschen, weshalb sollte man ein ungewolltes Kind in schlechte Lebensbedingungen setzen?“

  • Kristina Pfeifer: „Es gibt hoffentlich immer gute Gründe, abzutreiben. Den Frauen müssen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich bin ich jedoch gegen eine Abtreibung. Es ist ein schwieriges Thema für jeden, der nicht in der Lage der betroffenen Frauen steckt, oft gibt es kein Richtig oder Falsch.“

    Kristina Pfeifer: „Es gibt hoffentlich immer gute Gründe, abzutreiben. Den Frauen müssen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich bin ich jedoch gegen eine Abtreibung. Es ist ein schwieriges Thema für jeden, der nicht in der Lage der betroffenen Frauen steckt, oft gibt es kein Richtig oder Falsch.“

Nürtingen