Wie stehen Sie zur Organspende?

Was passiert nach dem Tod mit meinem Körper? Zurzeit wird viel über eine Änderung des Organspendesystems debattiert. Ziel ist es, der sinkenden Zahl von Spenden in Deutschland entgegenzuwirken. Im vergangenen Jahr gab es nur 797 Organspenden in Deutschland. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung steigt die Zahl der Menschen mit einem Organspendeausweis zwar, allerdings würden Krankenhäuser mögliche Organspender immer seltener erkennen oder melden.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat jüngst vorgeschlagen, dass jeder Bundesbürger automatisch nach seinem Tod zum Organspender werden solle, es sei denn, er oder seine Angehörigen hätten sich ausdrücklich dagegen ausgesprochen. Wir haben Nürtinger gefragt, wie sie zu dem Thema stehen.
rfr

 

  • Martina Stegmann: „Ich bin sehr skeptisch, was Organspenden angeht. Ich weiß ja nicht, wie mit meinem Körper umgegangen wird. Die Definition, wann jemand als „hirntot“ gilt, ist sehr schwammig. Außerdem zeigen viele Menschen heftige Reaktionen bei einer Transplantation. Oft dauert es auch zu lange, bis man ein Organ bekommt.“

    Martina Stegmann: „Ich bin sehr skeptisch, was Organspenden angeht. Ich weiß ja nicht, wie mit meinem Körper umgegangen wird. Die Definition, wann jemand als „hirntot“ gilt, ist sehr schwammig. Außerdem zeigen viele Menschen heftige Reaktionen bei einer Transplantation. Oft dauert es auch zu lange, bis man ein Organ bekommt.“

  • Roswitha Wirtz: „Vor circa zehn Jahren habe ich einen Organspendeausweis erhalten. Ich arbeite selbst in einer Klinik für psychisch Kranke, meine Eltern waren beide hilfsbedürftig und ich möchte deshalb, dass Menschen, die Hilfe benötigen, auch welche bekommen. Unser Gesundheitssystem ist derzeit krank, weil es viel zu bürokratisch ist.“

    Roswitha Wirtz: „Vor circa zehn Jahren habe ich einen Organspendeausweis erhalten. Ich arbeite selbst in einer Klinik für psychisch Kranke, meine Eltern waren beide hilfsbedürftig und ich möchte deshalb, dass Menschen, die Hilfe benötigen, auch welche bekommen. Unser Gesundheitssystem ist derzeit krank, weil es viel zu bürokratisch ist.“

  • Michael Messner: „Es mag extrem unethisch klingen, aber rational gesehen sehe ich im Organspenden keinen Sinn. Die Welt ist momentan überbevölkert und man würde lediglich zur jetzigen Bevölkerungsexplosion beitragen. Ja, ich würde selber Hilfe wollen, wenn ich welche benötige, das ist dann jedoch instinktiv, ein Selbsterhaltungstrieb.“

    Michael Messner: „Es mag extrem unethisch klingen, aber rational gesehen sehe ich im Organspenden keinen Sinn. Die Welt ist momentan überbevölkert und man würde lediglich zur jetzigen Bevölkerungsexplosion beitragen. Ja, ich würde selber Hilfe wollen, wenn ich welche benötige, das ist dann jedoch instinktiv, ein Selbsterhaltungstrieb.“

  • Mary Sommerfeldt: „Ich habe vor ein paar Jahren einen Organspendeausweis zugeschickt bekommen und bin Spenderin geworden. Ich bin nicht religiös, deshalb habe ich bei einer Transplantation keinerlei Bedenken. Nur wer bereit ist zu geben, sollte meiner Meinung nach auch nehmen und ich möchte auch, dass man mir hilft.“

    Mary Sommerfeldt: „Ich habe vor ein paar Jahren einen Organspendeausweis zugeschickt bekommen und bin Spenderin geworden. Ich bin nicht religiös, deshalb habe ich bei einer Transplantation keinerlei Bedenken. Nur wer bereit ist zu geben, sollte meiner Meinung nach auch nehmen und ich möchte auch, dass man mir hilft.“

  • Alex Schultz: „Ich unterstütze das Recht jedes Menschen, sich gegen eine Organspende zu entscheiden. In meiner Heimat, den USA, ist das Thema sehr sensibel. Durch Obamacare hat sich vieles im Gesundheitssystem zum Positiven geändert. Ich würde das Risiko einer Organtransplantation eingehen, wenn ich eine nötig hätte.“

    Alex Schultz: „Ich unterstütze das Recht jedes Menschen, sich gegen eine Organspende zu entscheiden. In meiner Heimat, den USA, ist das Thema sehr sensibel. Durch Obamacare hat sich vieles im Gesundheitssystem zum Positiven geändert. Ich würde das Risiko einer Organtransplantation eingehen, wenn ich eine nötig hätte.“

  • Helga Gau: „Ich habe schon viel mit meiner Familie darüber gesprochen – das Spenden muss immer auf freiwilliger Basis geschehen. Vor allem ist wichtig, dass man die Bürger mehr aufklärt und ihnen die Angst nimmt. Ich zum Beispiel habe in meiner Patientenverfügung klar geregelt, dass ich keine lebensverlängernden Maßnahmen möchte.“

    Helga Gau: „Ich habe schon viel mit meiner Familie darüber gesprochen – das Spenden muss immer auf freiwilliger Basis geschehen. Vor allem ist wichtig, dass man die Bürger mehr aufklärt und ihnen die Angst nimmt. Ich zum Beispiel habe in meiner Patientenverfügung klar geregelt, dass ich keine lebensverlängernden Maßnahmen möchte.“

Nürtingen