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Private Leerstände als Flüchtlingsunterkunft – eine Lösung?

05.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weil in ganz Deutschland den Kommunen der Platz für die Unterbringung von Flüchtlingen knapp wird, werden händeringend Alternativen gesucht. Vor allem der nahende Winter macht rasche Lösungen erforderlich. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer schreckt deshalb auch vor drastischeren Maßnahmen nicht mehr zurück. Weil bis zum Winter keine Zeit mehr für Neubauten bleibe, soll verstärkt versucht werden, private Leerstände wie Wohnhäuser und Gewerbehallen als Unterbringung zu nutzen. In diesem Zusammenhang machte Palmer deutlich, dass es der Stadt bei einer drohenden Obdachlosigkeit erlaubt sei, leer stehende Häuser für einige Monate zu beschlagnahmen, falls die Eigentümer Miet- oder Kaufangebote nicht annehmen. Wir haben Passanten in der Nürtinger Innenstadt gefragt, was sie von der Notlösung halten. hag/lim

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