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Ist die Rente mit 63 ein falsches Signal?

12.04.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Gesetzesentwurf der Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) fordert eine abschlagsfreie Rente ab 63 Jahren. Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist vereinbart, dass Beschäftigte, die in 45 Beitragsjahren ihren Beitrag zur Stabilisierung der Rentenversicherung erbracht haben, bereits im Alter von 63 abschlagsfrei in Rente gehen können. Auch wenn sie zwischenzeitlich arbeitslos waren. Diese Regelung soll am 1. Juli in Kraft treten. CDU-Abgeordnete befürchten dadurch eine Frühverrentungswelle. Beschäftige könnten sich bereits mit 61 Jahren arbeitslos melden und zwei Jahre später abschlagsfrei in den Ruhestand gehen. Daher appellieren sie für das Streichen der Arbeitslosenzeiten in dieser Regelung. Wir haben Passanten in der Nürtinger Fußgängerzone gefragt, wie sie zu diesem neuen Gesetzentwurf stehen. jeb

Nürtingen