Steuern

Steuern sind die Haupteinnahmequelle der Gemeinden. Die Grundsteuer, mit der Besitz an Grund und Boden besteuert wird, und die Gewerbesteuer von am Ort ansässigen Unternehmen gehen an die Gemeinde (diese beiden machen die Finanzkraft der Kommune aus), dazu kommen Anteile an der Einkommensteuer der am Ort wohnenden Arbeitnehmer. Die Einkommensteuer wird zwischen Bund, Land und Kommune aufgeteilt.

Grund- und Gewerbesteuern werden auch als Realsteuern bezeichnet. Für die Erhebung dieser Steuern legt die Gemeinde einen Hebesatz fest, der dann mit dem Steuermessbetrag multipliziert wird. Während für die Feststellung des Steuermessbetrags einheitliche Regeln gelten, kann jede Gemeinde die Höhe des Hebesatzes selbst beschließen. Es gibt allerdings einen gesetzlichen Mindesthebesatz von 200 Prozent.

Je nach Ertragslage der Gemeinde werden Umlagen fällig, die für gemeinsame Aufgaben, etwa des Kreises, abzuführen sind.