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Nürtingen

„Wütend und ziemlich deprimiert“ Junge Migranten im Kulturausschuss – Bitter enttäuscht von der Reaktion der Nürtinger Kommunalpolitiker

25.06.2011, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Wir gingen aufgeregt, aber auch stolz hin und kamen heulend, wütend und ziemlich deprimiert raus.“ So beschreiben junge Migranten ihre Erfahrungen mit Nürtinger Kommunalpolitikern. Die jungen Leute wollten im Kulturausschuss ihr Projekt „FIT in Nürtingen“ vorstellen und sahen sich plötzlich in einen Topf geworfen mit rechtsradikalen türkischen Gruppierungen.

NÜRTINGEN. Was war geschehen? Mitte Februar berichtete unsere Zeitung über das Projekt „FIT“ in Nürtingen“, das gefördert wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. „FIT“ steht für „Fähigkeiten haben, Ideen entwickeln und Talente einbringen“. Die jungen Leute besuchen in Nürtingen Hauptschulen beziehungsweise die Theodor-Eisenlohr-Schule und treffen sich jeden Sonntag im Bürgertreff, um gemeinsam einen Film über alltägliche Begebenheiten, Begegnungen zwischen deutschen und ausländischen Mitbürgern, aber auch über kulturelle Unterschiede zu drehen. Angeleitet werden sie von den Sozialpädagoginnen Kathrin Fehrle vom Bürgertreff und Ulrike Franz vom Verein „Gemeinsinn“ sowie den Bürgermentoren Chenchao Yu und Yasar Keskin.


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