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„Wir stehen im Schatten der Paralympics“

16.04.2015, Von Nadine Berner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Verbesserung der prothetischen Versorgung und der Lebensqualität für Amputierte ist eine große Baustelle

In Deutschland leben 200 000 Menschen mit Bein- und Armamputationen. Jährlich kommen 40 000 neue Amputationen dazu. Der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputaionen setzt sich für eine Verbesserung der Versorgung, Betreuung sowie der beruflichen und sozialen Rehabilitation ein.

Dieter Jüptner setzt sich für Menschen mit Amputationen ein. Foto: psa

Rund 80 Prozent der Amputierten in Deutschland sind über 70 Jahre alt. Bei jungen Menschen ist meist eine Missbildung schon bei der Geburt ein Grund, der später zur Amputation führt, um eine Prothese einsetzen zu können. Oft sind die Prothesen veraltet. Oder das Modell sei sehr günstig und könne daher nicht den Anforderungen eines Menschen mit einer Amputation gerecht werden, erzählt Dieter Jüptner aus Wolfschlugen, Präsident des Bundesverbandes für Menschen mit Arm- und Beinamputationen.

Ein Problem sei, dass selbst eine gute Prothese an manchen Tagen nicht richtig passe, denn es könnten Beschwerden am Stumpf entstehen, wie zum Beispiel offene Stellen oder ein Anschwellen des Stumpfes, berichtet Jüptner.


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