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Wir fragen nach!

01.02.2008, Von Friedlinde — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wir fragen nach!

Gurr-Hirsch

STAATSSEKRETäRIN

1Frau Gurr-Hirsch, ist Ihre Werbung für gesunde Ernährung in Kindertageseinrichtungen nicht Augenwischerei angesichts der Tatsache, dass das Land keine Zuschüsse zu Schulmahlzeiten für Bedürftige gibt?

Wenn es um Zuschüsse für Kinderernährung geht, stellt sich die Frage, wer für die Sozialleistungen zuständig ist. Der Bund hat unter der rot-grünen Regierung im Zuge der Hartz-IV-Gesetze den Satz für Kinder von ehemals 347 Euro monatlich auf 60 Prozent dieser Summe gekürzt. So bleiben tatsächlich pro Tag nur 2,56 Euro pro Tag für die Ernährung und es ist klar, dass das auch für die Schulverpflegung nicht ausreicht. Das Land Baden-Württemberg wird deshalb im Bundesrat eine Initiative starten, den Satz für die Kinder zu erhöhen. Gleichzeitig wird man sich überlegen müssen, wie das Geld auch tatsächlich bei den Kindern ankommt.

2Nun scheinen Übergewicht und Fehlernährung ein Unterschichtenproblem zu sein. Was hoffen Sie dort mit der Kampagne zu erreichen?


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