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Wenn ich König wär.?.?.

13.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Einmal König im eigenen Land zu sein, muss für die meisten Menschen ein Traum bleiben. Wer nicht in die richtige Familie geboren wurde oder gar in einem Land, das die Monarchie abgeschafft hat, hat wirklich schlechte Karten. Und die Zeiten sind schlecht für Selfmade-Kaiser wie Napoleon.

Da bleibt nur noch, selbst einen Staat zu gründen und sich zum König zu krönen. Das eigene Grundstück reicht als Territorium und die Krönung kann im Zuge einer gemütlichen Feierlichkeit mit Freunden geschehen. Der Form halber kann man den Bundespräsidenten und benachbarte Monarchen einladen und mit ihnen sehr beleidigt sein, wenn sie nicht erscheinen.

Sie glauben nicht, dass so etwas geht? Doch, zum Beispiel in Hay-on-Wye in Wales. Das für seine Buchtradition bekannte Dorf wurde 1977 von dem Buchhändler Richard Booth für unabhängig erklärt und Booth machte sich gleich zum König. Oder das Fürstentum Sealand, eine ehemalige Seefestung, die am 2. September 1967 durch Paddy Roy Bates zum Staat erklärt wurde. Ein weiteres Beispiel ist das Fürstentum Hutt-River. Der Australier Leonard George Casley erklärte seine 75 Quadratkilometer große Farm am 21. April 1970 wegen der Produktionsquoten von Weizen für unabhängig.


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